Arthrose in Finger und Hand. Informationen und Tipps.

Arthrose Finger. Erfahren Sie auf Arthrose-Finger.de was Sie dagegen tun können

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Wenn die Knorpelschicht der Gelenke in Hand und Fingern Schaden nimmt

Generell gilt zu sagen, daß alle Knochengelenke an den Verbindungsflächen durch eine schützende Knorpelschicht geschützt werden. Auch bei Arthrose in den Fingern werden diese verschiedenen Knorpelschichten aus den unterschiedlichsten Gründen zerstört.

Meistens handelt es sich bei Arthrose in den Fingern um eine Verschleißerkrankung, wie bei allen Krankheiten, die in der Medizin auf „-ose“ enden. Alle Verschleißerkrankungen haben gemeinsam, daß sie meist nicht durch einen Unfall entstehen, sondern mit den Jahren durch Abnutzung des Gelenkes.

Der Verschleiß kann zum Beispiel am Daumen auftreten, siehe Rhizarthrose. Möglich ist der Verscheiß auch an den Fingerendgelenken, siehe Heberden Arthrose, oder auch an den Mittelgelenken der Finger. Hierbei wird die Arthrose als Bouchard Arthrose bezeichnet.

Wieso sind besonders Frauen sind betroffen?

Arthrose Finger bilden sich besonders häufig bei Frauen in den Wechseljahren, so daß die hormonelle Umstellung in dieser Zeit maßgeblich zur Entstehung der Verschleißerkrankung beitragen kann. Statistiken zufolge sind 90 Prozent der Patienten, die an Arthrose in den Fingern leiden, weiblich.

Die Ursache kann aber auch in einem ganz anderen Bereich liegen und dann Männer betreffen. Ein schlecht verheilter Fingerbruch beispielsweise kann die Ursache dafür ein, daß sich viele Jahre später eine Verschleißerkrankung und Arthrose Finger entwickeln.

Sehr wahrscheinlich wird die Veranlagung jedoch auch vererbt, so dass man in vielen Familien ein gehäuftes Auftreten von Arthrose in den Fingern erkennen kann.

Die Symptome der Arthrose Finger kommen schleichend in Schüben

Die verschiedenen Arten der Fingergelenksarthrosen verursachen nicht von heute auf morgen massive Beschwerden. Die Symptome kommen eher schleichend und auch in Schüben. Je nachdem, wo genau sich der Gelenkverschleiß bildet, lassen z.B. die Kraft in den Fingern nach oder das Gefühl und Gespür der Hände und Finger lässt nach.

Die Betroffenen tun sich mit der Zeit schwer, eine Flasche hochzuheben und bemerken mehr und mehr Probleme, den Verschluss davon abzuschrauben. Auch beim Aufsperren der Haustüre können die ersten Beschwerden auftreten, da hier eine ganz spezielle Drehbewegung mit den Fingern ausgeführt werden muss.

Die Arthrose in den Fingern führt schließlich dazu, dass der Betroffene die Bewegungen mehrfach versuchen muss, bis es endlich klappt. Nach und nach verschlimmern sich jedoch die Beschwerden. Während zu Beginn die Schmerzen nur bei Bewegung auftreten, spüren die Betroffenen sie bei fortschreitender Krankheit ständig.

Besonders morgens nach dem Schlafen besteht die typische Morgensteifigkeit in den Fingern. Die Gelenke, die von der Fingergelenksarthrose, betroffen sind, schmerzen direkt nach dem Aufstehen, doch meist bessert sich dies dann nach einigen Minuten wieder.

Gelenkverformung und Knötchen in den Fingern

Bei weit fortgeschrittener Erkrankung der Arthrose Finger kann sogar schon ein Laie die Gelenkverformungen und Knötchen ertasten, die sich durch die Arthrose der Finger entwickelt haben. Werden derartige Beschwerden einem Arzt geschildert, so wird er schon die Verdachtsdiagnose Daumen- oder Fingergelenksarthrose mit dem Grad 2-5 stellen.

Zur Absicherung werden noch Röntgenaufnahmen der Hand sowie eine Blutuntersuchung durchgeführt. Auf den Röntgenbildern kann der Arzt erkennen, inwieweit sich die Fingergelenke durch eine Fingergelenksarthrose bereits verändert haben.

Je nach Art und Schwere gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei einer Fingerarthrose

Sowohl die Fingergelenksarthrose als auch die Daumensattelgelenksarthrose können auf unterschiedliche Arten behandelt werden.

So kann die Arthrose in den Fingern beispielsweise konservativ mit Medikamenten therapiert werden. Hier gibt es Salben, die auf die schmerzenden Gelenke gerieben werden können. Medikamente können ebenso eingenommen werden, um eine Schmerzlinderung zu erzielen.

Auch homöopatische Mittel sind wirksam

Nicht nur die Schulmedizin hat hier eine breite Palette zu bieten, auch naturheilkundliche Präparate können zur Therapie eingesetzt werden, um die Schulmedizin zu unterstützen.

Daneben kann der Arzt in die betroffenen Gelenke auch ein Medikament spritzen. Dieses wirkt abschwellend und entzündungshemmend und kann so den Schmerz lindern. Meist wird Kortison gegen die Arthrose in den Fingern gespritzt, es gibt aber auch die Möglichkeit, Hyaluronsäure zu verwenden.

Hyaluronsäure kommt auch im menschlichen Gelenk vor und verbessert durch eine Injektion die Knorpelsubstanz. Eine weitere konservative Therapie bei Fingergelenksarthrose ist der Einsatz des Lasers. Dieser aktiviert die Selbstheilungskräfte, kann zudem schmerzlindernd und abschwellend wirken.

Nur wenn konservative Maßnahmen nicht helfen, erfolgt eine Operation bei Fingerarthrose. Möglich ist zum Beispiel, daß ein Gelenk versteift wird, Knötchen oder Gelenkschleimhaut entfernt oder Nerven durchtrennt werden.