Arthrose in Finger und Hand

Wieso entsteht Arthrose in den Fingern und der Hand?

Generell gilt zu sagen, daß eine schützende Knorpelschicht alle Knochengelenke an den Verbindungsflächen schützt. Bei Arthrose Fingern werden diese verschiedenen Knorpelschichten aus den unterschiedlichsten Gründen zerstört.

Oftmals handelt es sich bei Arthrose in den Fingern um eine Verschleiß der Gelenke. Wie bei allen Beschwerden, die in der Medizin auf „-ose“ enden. Alle Leiden mit Verschleiß haben gemeinsam, daß sie nicht durch einen Unfall entstehen. Sondern mit den Jahren durch Abnutzen des Gelenkes.

Welche Arthrose Finger Arten gibt es?

Wieso sind Frauen häufiger betroffen?

Arthrose Finger bilden sich oftmals bei Frauen in den Wechseljahren. Die hormonelle Umstellung kann in dieser Zeit maßgeblich zum Entstehen der Arthrose beitragen. Statistiken zufolge sind 90 Prozent der Patienten, die an Arthrose in den Fingern leiden, weiblich.

Bei Männern kann die Ursache aus einem anderen Bereich kommen. Ein schlecht verheilter Fingerbruch beispielsweise kann die Ursache sein. Jahre später entwickelt sich durch Verschleiß daraus eine Arthrose in den Fingern.

In vielen Familien lässt sich ein gehäuftes Auftreten von Arthrose in den Fingern erkennen. Das genetische Vererben spielt somit eine wichtige Rolle.

Was sind erste Anzeichen der Arthrose Finger?

Die verschiedenen Arten der Fingergelenk-Arthrosen verursachen nicht von heute auf morgen massive Beschwerden. Die Symptome kommen eher schleichend und in Schüben. Je nachdem, wo sich der Gelenkverschleiß bildet. Erste Anzeichen sind:

  • Die Kraft in den Fingern lässt nach oder das Gefühl und das Gespür der Hände und Finger lässt nach.
  • Betroffene tun sich mit der Zeit schwer, eine Flasche hochzuheben und den Verschluss aufzuschrauben
  • Beim Aufsperren der Haustür treten erste Beschwerden durch das spezielle Drehen und Bewegen mit den Fingern auf.

Die Arthrose in den Fingern führt dazu, dass der Betroffene mehrere Versuche ausführen muss, bis die gewünschte Aktion endlich klappt. Nach und nach verschlimmern sich die Beschwerden. Zu Beginn treten die Schmerzen bei bestimmten Aktionen der Finger und Hände auf. Bei fortschreitendem Verlauf spüren die Betroffenen einen ständigen Schmerz.

Vor allem morgens nach dem Schlafen besteht die typische Steifheit in den Fingern. Die Gelenke, die Arthrose aufweisen, schmerzen direkt nach dem Aufstehen. Nach einigen Minuten kann sich dieser Zustand wieder bessern.

Symptome von Arhtrose Fingern

Bei fortgeschrittener Arthrose entwickeln sich Gelenkverformungen und Knötchen. Diese sind leicht erkennbar und ertastbar. Bei solchen Beschwerden kann ein Arzt die Verdachtsdiagnose Arthrose Finger mit dem Grad 2-5 stellen.

Zum Absichern macht der Arzt eine Röntgenaufnahmen der Hand und untersucht das Blut. Auf den Röntgenbildern kann der Arzt erkennen, inwieweit sich die Fingergelenke durch eine Arthrose negativ entwickelt haben.

Welche Behandlungs-Möglichkeiten gibt es?

Je nach Art und Grad der Arthrose kann unterschiedlich behandelt werden.

  • Arthrose kann konservativ mit Medikamenten therapiert werden. Hier gibt es Salben, die auf die schmerzenden Gelenke kommen.
  • Medikamente zum Einnehmen lindern die Schmerzen ebenso.
  • Homöopatische Mittel sind wirksam. Naturheilkundliche Präparate eignen sich zur Therapie, um die Schulmedizin zu unterstützen.
  • Daneben kann der Arzt in die betroffenen Gelenke ein Medikament spritzen. Dieses wirkt abschwellend und entzündungshemmend und kann damit den Schmerz lindern. Meist wird Kortison gegen die Arthrose in den Fingern gespritzt.
  • Daneben ist es möglich, Hyaluronsäure zu verwenden. Hyaluronsäure kommt im menschlichen Gelenk vor und verbessert durch eine Injektion die Knorpelsubstanz.
  • Eine weitere konservative Therapie bei Arthrose in den Fingern ist der Einsatz des Lasers. Dieser aktiviert die Selbstheilungskräfte und kann schmerzlindernd und abschwellend wirken.

Nur wenn konservative Maßnahmen nicht helfen, erfolgt eine Operation bei Fingerarthrose. Möglich ist zum Beispiel, daß ein Gelenk versteift wird, Knötchen oder Gelenkschleimhaut entfernt oder Nerven durchtrennt werden.